Podcast 002 – Haltungen und Selbstbild

Lange haben wir überlegt, ob wir diese Episode veröffentlichen sollen – nun haben wir es doch getan. An einem Produktions-Freitagabend nach einer intensiven Arbeitswoche erlebten wir hautnah, wie komplex das Thema Schulentwicklung und unser eigener Anspruch an die Aufbereitung sind. Zudem auch, dass wir noch viel bezüglich der Produktion eines Podcasts lernen dürfen. Da unsere eigene Haltung gegenüber dem Lernen eben auch das Zulassen und Zeigen dieser Verletzlichkeit und Unvollkommenheit im Lernprozess beinhaltet, machen wir diesen Prozess sichtbar und publizieren die Folge.

Wir werden bei unserem nächsten Treffen das Ganze anders angehen, uns individuell rund um das vorher in Evernote definierte Mantelthema vorbereiten. Am Treffen selbst gestalten wir das Gespräch rund um Schlagworte, die wir kurz zusammen aufgrund unserer Vorbereitungen sammeln. Zudem werden wir mit einem besseren Mikrofon arbeiten.

In dieser Folge unterhalten wir uns erneut, ganz spontan und schon relativ spät abends, über Haltungen. Dieses Mal um ein Modell rund um das Selbstbild von Carol Dweck und dessen Auswirkungen auf das Lernen. Dabei verknüpfen wir das konkrete Beispiel “Notenplanung” sowie das “Loben” mit diesem Modell. Dabei sind wir uns nicht immer auf Anhieb einig.


Shownotes:

Carol Dweck: Selbstbild – wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt

3 thoughts on “Podcast 002 – Haltungen und Selbstbild”

  1. Das Arbeiten mit den Zielnoten, das du, Simon, schilderst, gibt eine ganz neue Dynamik ins Lernen und Arbeiten der Schülerinnen und Schüler. Sie erleben dadurch, dass sie ihre Zielnoten mitbestimmen können, das System als beeinflussbar. So ist bei Vielen der Anspruch dann auch hoch, die selbst gesetzten Zielnoten auch erreichen zu wollen. Bei den letzten Kindern, mit denen ich mit Zielnoten gearbeitet habe, habe ich das deutlich gespürt. So gesehen befördert das Ganze ja eigentlich das dynamische Selbstbild…

  2. Besten Dank für den anregenden Hörgenuss. Beide habt ihr angenehme Stimmen und eine sorgfältige Sprache, was für ein solches Projekt neben den inhaltlichen Aspekten auch wichtig ist. Als Rückmeldung zur Förderung eines “dynamischen” Selbstbildes würde ich sagen, dass es beiden gelungen ist, teilweise gegenseitig kontrovers das Gespräch zu befeuern, regelmässig Einverständnis zu markieren und immer wieder weiterführende Gedanken einzubringen so dass der Blog wachsend entstanden und nicht “geschaffen” wurde. Vielen Dank und weiterhin auch viel Freude beim Gedeihen lassen….Tom Neukom

  3. Herzlichen Dank für eure Arbeit. Deinen Input, Simon, zum prozessorientierten Loben, ist für mich sehr wertvoll. Ich werde ihn mitnehmen, teilen, umsetzen. Beste Grüsse Valerie

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